Studie Produktinnovation von Direktversicherungen – Vertragsbedingungen im Vergleich

Die neuen Marktteilnehmer im Versicherungsmarkt sprechen von Innovationen, es soll bei Ihnen alles schneller, einfacher und besser sein, als bei den traditionellen Versicherungsunternehmen. Ob diese Versprechungen tatsächlich gehalten werden, galt es zu überprüfen.

Diese Studie beschäftigte sich mit zwei neuen Marktteilnehmern und deren Angebote in Deutschland. Die Coya AG und die One Versicherung. Diese wurden mit alten Anbietern verglichen, der Cosmos Direkt Versicherungen und der NV Versicherung.

Für die Studie wurden die Bedingungswerke, Kundenservice, sowie dessen Erreichbarkeit verglichen.

Die Kündigungsfristen und Formulierungen auf den Webseiten und den Bedingungswerken der Coya und der One Versicherung wurden als bedenklich eingestuft, dieses wurde durch echte Vorgänge von Kunden, die der Studie als Belege vorliegen, nachgewiesen.

Das Bonussystem ist der Beiden Anbieter wurde ebenfalls geprüft und warf die Frage auf, ob dieses ein Verstecktes Steuersparprogramm auf den Kosten der Schadenfreien Kunden ist.

Die One Versicherung hat auch eine 4 (vier) wöchige Wartezeit in der Privathaftpflichtversicherung als Standard für Neukunden.

Auch Wettbewerbs- und Aufsicht rechtliche Punkte wurden in der Studie aufgegriffen, und an fachlich versierte Organisation zur Prüfung weitergegeben.

Dieses wurde wie auch weitere Punkte in der Studie beleghaft festgestellt.

Sollten Sie Interesse an der 56 Seitigen Studie haben, kontaktieren Sie mich gerne telefonisch oder per Email.

 

Die Studie wurde erstellt von Peter Hawranke. Alle Rechte an der Studie sind der Hawranke GmbH vorbehalten.

Erworbene Herzklappenfehler

Dieser Artikel soll eine kurze Übersicht über erworbene Herzklappenfehler, sowie hierfür gängige Operationsverfahren geben. Die Hawranke GmbH unterstützt Forschungsprojekte uter anderem mit Ihrer Expertise in diesem Bereich.

Erworbene Herzklappenfehler sind wesentlich häufiger als angeborene. Nach der koronaren Herzkrankheit sind sie die zweithäufigste Indikation für herzchirugische Eingriffe. Die Ursachen erworbener Herzklappenfehler sind rheumatische (nach Infektion mit Streptokokken der Gruppe A) und bakterielle Endokarditis (Staphylokokken und Streptokokken der Gruppe D), der akute Myokardininfarkt (v.a. Mitralinsuffizienz), degenerative Veränderungen (Fibrose etc.), das Libman-Sachs-Syndrom (Endstadium des SLE, Endocarditis verrucosa), Endocarditis fibroplastica (Löffler-Syndrom) und angeborene Bindgewebserkrankungen (Marfan-, Ehlers-Danlos-Syndrom).
Häufig sind mehrere Klappen betroffen (v.a. Aorten- und Mitralklappe), sodass bei einem Eingriff mehrere Klappen versorgt werden müssen.

Folgende Klappenfehler sind zu erwähnen:

Aortenklappenstenose: Die Einengung der linkventrikulären Ausflussbahn führt zu führt zu konzentrischer Hypertrophie des linken Ventrikels/Vorhofs. Sie tritt erworben meist degenrativ/verkalkend bei älter Patienten (über 65 Jahre) auf.
Bei der klinischen Untersuchung finden sich auskulatorisch ein spindelförmiges Systolikum über Aorta und Erb mit Fortleitung in die Karotiden, Pulsus parvus et tardus, ein hebender Herzspitzenstoß und ein gespaltener zweiter Herzton.
Im EKG sind Zeichen linksventrikulärer Hypertrophie zu erkennen. Entscheiden sind Echokardiografie und Herzkatheter.

Aortenklappeninsuffizienz: Die Schlussunfähigkeit der Aortenklappe führt über eine Volumenbelastung des linken Ventrikels zu dessen exzentrischer Hypertrophie. Sie tritt erworben v.a. auf Basis einer Degeneration oder rheumatischer bzw. endokarditischer Klappenentzündungen auf, aber auch bei Dissektion/Dilation der Aorta ascendens oder als bikuspide Aortenklappe.
Die Aortenklappeninsuffizienz bleibt länger asymptomatisch als die Aortenstenose. Oft sind Symptome der pulmonal-venösen Hypertonie (Dyspnoe etc.) führend.
Mitralklappenstenose: Die Einengung der Mitralklappenöffnungsfläche (MÖF) ist meist rheumatischer Genese und führt zur Dilation des linken Vorhofs mit der Gefahr des Vorhofflimmerns (VHF) und seinen Komplikationen (v.a. Thromboembolien). Weitere Folgen sind pulmonale Hypertonie und Rechtsherzinsuffizienz. Klinisch: Dyspnoe, Leistungsminderung.
Mitralklappeninsuffizienz: Die Schlussunfähigkeit der Mitralklappe führt zur Druck- und Volumenbelsatung des linken Vorhofs durch chronisches Pendelblut. Daraus entstehen die gleichen Folgen wie bei der Mitralklappenstenose. Klinisch: Langes beschwerdefreies Intervall, Belastungsdyspnoe und Leistungsminderung.
Trikuspidalklappenfehler: Isoliert sind erworbene Klappenfehler des rechten Herzens selten (Bsp..: bei Rechtsherzbelastung, i.v. Drogenabusus). Sie treten meist in Kombination mit weiteren Vitien auf. Eine Operation ist bei isolierter Trikuspidalinsuffizienz meist nicht notwendig.

Operationsverfahren

Klappenerhaltene Verfahren
Plastische Eingriffe sind vor allem bei den AV-Klappen geeignet.

Kommissurrotomie / Klappenmobilisierung: Trennung der Verschmelzungen (freie Beweglichkeit, v.a. Mitralstenose)

Plastische Rekonstruktion: bei Insuffizienzen geeigneter Morphologie, bei guter Geometrie prognostisch günstiger Klappenersatz.

Klappenersatz
Das Herz wird blutleer eröffnet und nach Entnahme der zu ersetzenden Klappe die neue Klappe im Anulus eingenäht.
Mechanische Klappen (Kunstklappen): Mechanische Klappen besitzen nahezu unbegrenzte Haltbarkeit. Nachteile sind, je nach Klappe, Geräusche und die lebenslang notwendige Antikoagulation mit Cumarinen
– Kugelklappen
– Flügelklappen (z.B. Björk-Shiley)
– Doppelflügelklappen (z.B. Edwards, Mira)

Biologische Klappen
Es werden Schweineklappen (Hancock) oder industriell gefertigte Klappen aus Schweine- / Rinderperikard verwendet. Physiologische Flussverhältnisse – keine Antikoagulation notwendig, allerdings geringere Haltbarkeit. Eine Degeneration setzt circa nach 10-15 Jahren ein.
Homograft/Allograft: Ein Homograft ist die Herzklappe eines verstorbenen Menschen. Die Operation ist allerdings aufwendiger als bei den biologischen Klappen und teilweise bei ausgedehnter Endokarditis angewendet.
Ross Operation: Bei diesem Verfahren wird die Aortenklappe durch die eigene Pulmonalklappe des Patienten ersetzt (Autocraft). Die Pulomonalklappe wird widerum durch ein Allograft ersetzt. Der Idee dieser OP liegt zugrunde, dass Allograft an Pulmonalpositionen in geringeren Maße degeneriert. Dieses soll im Bezug auf junge Patienten/Kinder angewandt werden, wird aber kontrovers diskutiert.
Postoperative Komplikation: Klappenausriss, paravalvuläres Leck, Nahtdehiszenz, Prothesendokarditis (1-5% in den ersten 5 Jahre, 70% Letalität), Prothesenthrombose.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Fachartikel einen Überblick zu den verschiedenen Operationsverfahren bei erworbenen Herzklappenfehlern verschafft hat. Es gilt noch folgende Punkte zusammenzufassen:

– Erworbene Klappenfehler sind häufiger als angeborene.
– Die häufigsten Ursachen sind degenerativer und entzündlicher Natur.
– Wichtige diagnostische Maßnahmen sind neben der Auskulation die Echokardiografie und die Herzkatheteruntersuchung.
-Symptometrias der Aortenstenose: AP, Synkopen und Belastungsdyspnoe.
– An Aortenposition erfolgt in der Regel der Klappenersatz mit mechanischen und biologischen Klappen, während an den AV-Positionen neben dem Ersatz ggf. klappenerhaltende Eingriffe durchgeführt werden können.

Rezeptfreie Schmerzmittel

Die Wahl des bestmöglichen Schmerzmittels hängt von den Symptomen ab.

ASS= Acetylsalicylsäure ist geeignet bei leichtem bis mäßigen Schmerzen. Es verzögert die Blutgerinnung, bei Zahnschmerzen sollte es nicht zur Anwendung kommen, da eine blutige Zahnbehandlung dadurch folgen kann.

Unter 12-jährige dürfen ASS nicht nehmen, speziell bei Virusinfektionen wie Windpocken zum Beispiel, denn es drohen lebensgefährliche Risiken. Sie sollten ebenfalls vorsichtig sein, wenn sie Asthma oder Magenprobleme haben.

Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen sind ebenfalls geeignet bei leichten bis mäßigen Schmerzen, sowie bei Arthrose oder akuten Gelenkbeschwerden. Patienten sollten zur Schonung des Herzens und der Magen- und Darmschleimhäute diese Mittel kurzzeitig und niedrig dosiert einnehmen.

Paracetamol in der 500 mg Tabletten Darreichung eignen sich gut für Erwachsene und in teilbarer Form auch für Kinder- und Jugendliche ab 17 Kilo Gewicht bei leichten Schmerzen.

Bei Störung der Leberfunktion ist von der Einnahme von Paracetamol abzuraten.

Nehmen sie alle Schmerzmittel nur kurz ein, und fangen Sie mit der geringsten Dosierung an. Sollten sich die Schmerzen nicht bessern konsultieren Sie auch hier einen Arzt und beachten sie die Warnhinweise im Beipackzettel und auf der Verpackung.

Die preiswertesten Rezeptfreien Mittel

Acetylsalicylsäure 500mg, 20 Tabletten Preis in €
Ass 500 1A Pharma Tabletten2,12 €
Ass Stada 500mg Tabletten2,99 €
Ibuprofen 200mg, 20 Tabletten
Ibudex 200mg, 20 Tabletten2,26 €
Ibuprofen AbZ 200mg Filmtabletten2,86 €
Ibuprofen 400mg, 20 Tabletten
Ibuprofen-ADGC 400mg, Folmtabletten1,98 €
Ibuprofen 400mg Akut Fair-Med Healthcare Filmtabletten3,12 €
Diclofenac 25mg, 20 Tabletten
Diclofenac Zentiva 25mg Filmtabletten9,25 €
Diclac Dolo 25mg überzogene Tabletten9,97 €
Naproxen 22mg, 20 Tabletten
Naproxen Schwörer Filmtabletten6,69 €
Naproxen Ratiopharm Schmerztabletten7,97 €
Paracetamol 500mg, 20 Tabletten
Paracetamol 500 1A Pharma Tabletten1,34 €
Paracetamol Sophien 500, Tabletten1,34 €

Wir zeigen jeweils die zwei günstigsten Mittel gleicher Zusammensetzung. Die Preise stammen aus der Lauer-Taxe, dem unverbindlichen Preis-Verzeichnis der Apotheken.

Stand Mai 2018

Ärzteversorgung

Ärzteversorgung

 

18 Versorgungswerke sind für die Renten der Ärzte verantwortlich. Je nach Werk liegt das Rentenbeginnalter bei 65 bis 67 Jahren. Einen gleitenden Übergang in die Rente ist nur bei wenigen möglich.

 

Die berufsständischen Versorgungswerke gelten als Top Absicherung für Freiberufler und Arbeitnehmern mit klassischen Kammerberufen. Dazu zählen Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte und Architekten. Über die jeweilige Kammer sind alle Mitglieder pflichtversichert. Die höchste Mitgliederzahl haben die 18 Versorgungswerke der Ärzte, circa 400 000 Mitglieder.

Es gibt große Unterschiede bei den Übergangsregelungen, so können Ärzte des Landesversorgungswerks Hessen mit 65 Jahren die reguläre Rente beziehen. Bei der Bezirksärztekammer Trier gilt erst mit 67 Jahren für alle ab 1985 geborenen.

Des Weiteren bieten nur 11 der 19 Versorgungswerke die Möglichkeit von Teilrenten an.

Die Lebensläufe für Ärzte haben sich ebenfalls verändert, ein Job- und Ortswechsel ist heutzutage üblich. Kommt es dazu ist es wichtig die erwartbare Rente im Vergleich zu den anderen Versorgungswerken und zur gesetzlichen Rente einordnen zu lassen.

 

Einen Einblick verschafft der Infobrief Nr. 24 vom November 2017, dort vergleicht die Berliner Ärzteversorgung anhand eines fiktiven Beispiels ihre Rente mit der aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Bei gleicher Beitragszahlung zwischen 1982 und Mitte 2017 läge die Bruttorente der Berliner Ärzteversorgung bei 2.459 € im Monat, hingegen die der gesetzlichen Rentenversicherung bei 1.533 € (Details siehe www.vw-baev.de, Reiter ‚“Wegweiser“).

Was die Berliner Ärzteversorgung bei Ihrer Beispielrechnung außen vor lassen ist, das die gesetzliche Rentenversicherung für seine Mitglieder einen Zuschuss von derzeit 7,3% zur Krankenversicherung zahlt, diesen bekommen Ärzte nicht. Den noch fällt die Berechnung gut 50% höher für die Ärzte Versorgung aus.

Eins zu Eins vergleichbar sind die Systeme aber nicht. Die Versorgungswerke der Ärzte bieten auch umfangreichere Hinterbliebenen- und Invaliditätsabsicherung als die gesetzliche Rentenversicherung an. Dafür hat die gesetzliche Rentenkasse ein breiteres Leistungsangebot, neben den Zuschüssen zur Krankenversicherung zählen auch umfassende Reha Leistungen und die Anerkennung von Erziehungszeiten für die Rente, von der auch Ärzte die Möglichkeit haben zu profitieren.

 

Grund für die Unterschiede ist ein anderes Finanzierungsmodell. Die gesetzliche Rentenversicherung ist als reines Umlageverfahren konzipiert.  Bis auf eine kleine Reserve werden alle Beiträge an die jetzigen Rentner ausgezahlt. Die Versorgungswerke der Ärzte nutzen das sogenannte „offene Deckungsplanverfahren“. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Umlage und Kapitaldeckung. Ein Teil der Mitgliedsbeiträge wird an Kapitalmärkten angelegt. Diese daraus resultierenden Gewinne finanzieren die Renten mit.

Wieviel von den Beiträgen als Umlage oder Kapitaldeckung genutzt wird, kann jedes Versorgungswerk selber entscheiden.

Am besten können sie sich einen Überblick verschaffen indem Sie die Satzung ihres Versorgungswerkes und die Rentenmitteilungen prüfen. Haben Sie auch Ansprüche, oder Anwartschaften bei der gesetzlichen Rentenversicherung, können Sie auch deren Altersvorsorgeberatung nutzen. Diese berücksichtigt alle Rentenansprüche, ob privat, gesetzlich oder Versorgungswerk.

Termine hierzu können Sie online vereinbaren unter www.eservice-drv.de oder telefonisch unter 0800-1 00 04 80 24.

 

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz

nach Artikel 13, 14 und 21 der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (nachfolgend DSGVO genannt) und §§ 32, 33 Bundesdatenschutzgesetz (nachfolgend BDSG genannt)

Wir nehmen unsere Aufgabe, die Vertraulichkeit Ihrer Daten im Rahmen der geltenden Bestimmungen zum Datenschutzrechtsicherzustellen, sehr ernst. Der Schutz und die gesetzeskonforme Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer Daten ist uns daher ein wichtiges Anliegen. Die Hawranke GmbH setzt deshalb sowohl technische als auch organisatorische Maßnahmen ein, um Ihre Daten vor Manipulationen, Verlust, Zerstörung oder vor dem Zugriff unberechtigter Personen zu schützen. Unsere Sicherheitsmaßnahmen werden dem technologischen Fortschritt entsprechend laufend weiterentwickelt. Im Folgenden informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch die Hawranke GmbH und die Ihnen nach dem Datenschutzrecht zustehenden Rechte.

Bitte geben Sie die Informationen auch den aktuellen und künftigen vertretungsberechtigten Personen und wirtschaftlich Berechtigten sowie etwaigen mitversicherten Personen und sonstigen Beteiligten weiter. Dazu zählen abweichende Bezugsberechtigte Personen oder Abtretungsgläubiger.

Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen können Sie sich wenden?

Hawranke GmbH

Rödingsmarkt 9

20459 Hamburg

Telefon: +49 (0)40-645 666 19

E-Mail: datenschutz@hawranke.eu

Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie per Post unter der oben genannten Adresse mit dem Zusatz Datenschutzbeauftragter oder per E-Mail unter: datenschutz@hawranke.eu

Zu welchen Zwecken werden Ihre Daten verarbeitet und auf welcher Rechtsgrundlage?

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten unter Beachtung der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), der datenschutzrechtlich relevanten Bestimmungen aller weiteren maßgeblichen Gesetze.

Wir benötigen von Ihnen personen- und geschäftsbezogene Daten zur Verarbeitung und Vorbereitung des Projektes oder Auftrages. Kommt der Vertrag zustande, verarbeiten wir zudem diese Daten zur Durchführung des Vertragsverhältnisses, zum Beispiel zur Prüfung, Rechnungsstellung, Beauftragung von Dienstleister etc..

Der Abschluss bzw. die Durchführung des Vertrages ist ohne die Verarbeitung Ihrer Daten nicht möglich.

Darüber hinaus benötigen wir Ihre personenbezogenen Daten zur Erstellung von spezifischen Statistiken zum Beispiel für die Entwicklung neuer Verfahren. Die Daten nutzen wir zudem für eine Betrachtung der gesamten Kundenbeziehung, sowie anonymisiert zur gesamt Betrachtung des Marktes beispielsweise für die Erstellung von wissenschaftlichen Studien oder für umfassende Auskunftserteilungen. Die Rechtsgrundlage für diese Verarbeitungen personenbezogener Daten für vorvertragliche und vertragliche Zwecke ist Art. 6 Abs.1 b) DSGVO.

Soweit dafür besondere Kategorien personenbezogener Daten erforderlich sind, holen wir zuvor Ihre Einwilligung nach Art.9 Abs.2 a in Verbindung mit Art.7 DSGVO ein.

Erstellen wir Statistiken mit diesen Datenkategorien, erfolgt dies auf Grundlage von Art. 9 Abs.2 j) DSGVO in Verbindung mit § 27 BDSG. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden. Dies gilt auch für Einwilligungen, die Sie gegebenenfalls vor dem 25.05.2018 (also vor Geltung der DSGVO) erteilt haben.

Der Widerruf hat keine Rückwirkung. Er berührt nicht die Rechtswirksamkeit der bis zum Eingang des Widerrufes auf der Grundlage der vormaligen Einwilligung erfolgten Datenverarbeitung. Ihre Daten verarbeiten wir auch, wenn es nach Art.6 Abs.1 f) DSGVO erforderlich ist, um berechtigte Interessen von uns oder von Dritten zu wahren. Dies kann insbesondere erforderlich sein:

  • zur Gewährleistung der IT-Sicherheit und des IT-Betriebs;
  • zur Werbung für unsere eigenen Produkte und für andere Produkte der Hawranke GmbH und unseren Kooperationspartnern, sowie für Kundenzufriedenheitsbefragungen;
  • zur Verhinderung und Aufklärung von Straftaten, insbesondere von Datenanalysen zur Erkennung von Hinweisen, die auf Missbrauch und Betrug hindeuten können.

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen (zum Beispiel aufsichtsrechtlicher Vorgaben, handels- und steuerrechtlicher Aufbewahrungspflichten). Als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung dienen in diesem Fall die jeweiligen gesetzlichen Regelungen in Verbindung mit Art. 6 Abs.1 c) DSGVO.

Sollten wir Ihre personenbezogenen Daten für einen oben nicht genannten Zweck verarbeiten wollen, werden wir Sie darüber im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen zuvor informieren.

Externe Dienstleister

Wir bedienen uns zur Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Pflichten zum Teil externer Dienstleister. Eine Auflistung der von uns eingesetzten Auftragnehmer und Dienstleister, zu denen nicht nur vorübergehende Geschäftsbeziehungen bestehen, sowie der Unternehmen unserer Gruppe, die an einer zentralisierten Datenverarbeitung teilnehmen, können Sie der Übersicht im Anhang (Dienstleisterliste) sowie in der jeweils

aktuellen Version auf unserer Internetseite unter https://www.hawranke.eu/datenschutz entnehmen.

Weitere Empfänger

Darüber hinaus können wir Ihre personenbezogenen Daten an weitere Empfänger übermitteln, wie etwa an Behörden zur Erfüllung gesetzlicher Mitteilungspflichten (beispielsweise Sozialversicherungsträger, Finanz- oder Strafverfolgungsbehörden).

Wie lange speichern wir Ihre Daten (Dauer der Datenspeicherung)?

Wir löschen Ihre personenbezogenen Daten, sobald sie für die oben genannten Zwecke nicht mehr erforderlich sind. Dabei kann es vorkommen, dass personenbezogenen Daten für die Zeit aufbewahrt werden, in der Ansprüche gegen unser Unternehmen geltend gemacht werden können (gesetzliche Verjährungsfrist von 3 bis zu 30 Jahren). Zudem speichern wir Ihre personenbezogenen Daten, solange wir dazu gesetzlich verpflichtet sind. Entsprechende Nachweis- und Aufbewahrungspflichten ergeben sich unter anderem aus dem Handelsgesetzbuch, der Abgabenordnung und dem Geldwäschegesetz. Die Speicherfristen betragen danach bis zu 10 Jahren.

Welche Datenschutzrechte haben Sie (Auskunft, Berichtigung und Löschung von personenbezogenen Daten)?

Sie können unter vorgenannter Adresse Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten verlangen. Darüber hinaus können Sie eine Berichtigung verlangen, wenn wir unrichtige Daten zu Ihrer Person gespeichert haben. Ebenso haben Sie das Recht, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, wenn wir unvollständige Daten gespeichert haben.

Zudem können Sie unter bestimmten Voraussetzungen die Löschung Ihrer Daten verlangen. Ihnen kann weiterhin ein Recht auf Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten sowie ein Recht auf Herausgabe der von Ihnen bereitgestellten Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zustehen.

Wie können Sie sich beschweren?

Als Hawranke GmbH haben wir uns das Ziel gesetzt, unsere Kunden jederzeit zufrieden zu stellen. Wir setzen daher alles daran, Ihr Anliegen schnell, fair und korrekt zu lösen. Sollte es in Einzelfällen nicht zu einer zufriedenstellenden Lösung kommen, können Sie sich an unsere zentrale Beschwerdestelle wenden:

Hawranke GmbH

Zentrale Beschwerdestelle

Rödingsmarkt 9

20459 Hamburg

E-Mail: datenschutz@hawranke.eu

Telefon: +49 (0)40-645 666 19

Sie haben die Möglichkeit sich mit einer Beschwerde an uns oder den Datenschutzbeauftragten oder an die zuständige Datenschutzaufsichtsbehörde zu wenden.

Widerspruchsrecht

Sie haben das Recht, einer Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu Zwecken der Direktwerbung zu widersprechen. Verarbeiten wir Ihre Daten zur Wahrung berechtigter Interessen, können Sie dieser Verarbeitung widersprechen, wennsich aus Ihrer besonderen Situation Gründe ergeben, die gegen die Datenverarbeitung sprechen.

Dienstleister Liste:

  • Sicher Sicher GmbH, Rödingsmarkt 9, 20459 Hamburg
  • Buhl Data Service GmbH, Carl-Benz-Str. 2, 57299 Burbach

 

 

Checkliste für einen guten Reiserücktrittsversicherungsvertrag

Hier die wichtigsten Kriterien für eine Reiserücktrittsversicherung oder einen Zusatzschutz via Kreditkarte. Prüfen Sie die Versicherungsbedingungen auf diese Punkte:

  • Keine Selbstbeteiligung
  • Ereignisse: Neben Krankheiten, Unfall und Tod sollten auch Schwangerschaft, Verlust des Arbeitsplatzes oder dessen Wechsel versichert sein. Ebenso sollten Eigentumsschäden als Ereignis (Einbruch, Wasserschaden etc.) mit einbezogen sein.
  • Reiseabbruch: Die Kosten für einen Reiseabbruch- oder verlängerung sollten ebenfalls abgedeckt sein.
  • Risikopersonen: Mitreisende sollten ebenfalls mit abgesichert wsein, neben den Angehörigen oder Lebenspartner.
  • Familientarif: Hier sollten auch die bereits volljährigen unterhaltsberechtigen Kinder mitversichert sein.

Beim Schutz über die Kreditkarte:

  • Auch wenn nicht die Gesamte Reise über die Kreditkarte bezahlt wurde, sollten die Kosten erstattet werden.
  • Versicherte Personen: Prüfen Sie , wer alles versichert ist, und ob die Personen auch ohne mitreise des Karteninhabers versichert sind
  • Reisezeitraum: Prüfen Sie ob Reisedauer und Versicherungsschutz sich decken und ausreichend für Ihren Bedarf sind.

Insurtechs – Zwischen Online-Shops und Online-Maklern fehlt der disruptive Faktor

Artikel veröffentlicht am 10.05.2017, im Versicherungsboten, Link zum Artikel:http://www.versicherungsbote.de/id/4854228/Insurtech-Versicherung/?xing_share=news

Insurtechs werden als Bedrohung für “traditionelle” Versicherer wahrgenommen und haben einen wahren Hype in der Branche ausgelöst: Viele Versicherer orientieren sich an den Marktteilnehmern und gründen eigene Start-up-Schmieden. Doch ist der Hype berechtigt? Mit Innovationen können die heutigen Insurtechs selten punkten, kommentiert Vertriebsexperte Peter Hawranke, Geschäftsführer der Hawranke UG.

InsurTech ist ein in der Branche neben dem Wort Digitalisierung viel gebrauchter Begriff, wobei diese Firmen lediglich ein Teil der Digitalisierung darstellen. Hierzu sollten wir erst einmal definieren, was InsurTech bedeutet. In der Studie „Zukunft von InsurTech in Deutschland – InsurTech-Radar“ von Oliver Wyman und PolicenDirekt wird der Begriff wie folgt gefasst:

  • InsurTech betrifft Versicherungsprodukte, deren Vertrieb und den laufenden Versicherungsbetrieb.
  • InsurTech wird von neuen, nicht etablierten Unternehmen/Start-ups bzw. industriefremden Unternehmen angeboten.
  • Insurtech basiert auf neuen, digitalen Technologien zur Bereitstellung und Erbringung von Leistungen – also von Web-Technologien über neue Programmierverfahren bis hin zu Daten-Analysetechnologien, die bestimmte Geschäftsmodelle erst ermöglichen.

Aber trifft diese tatsächlich auf alle unter InsurTechs gennanten Unternehmen zu? Bezüglich des letzten Kriteriums, wonach die Firmen mit neuen Technologien bestimmte Geschäftsmodelle erst ermöglichen, drängen sich Fragen auf.

Viele Unternehmen haben den Begriff Insurtech nicht verdient

In einer Studie des Analyse- und Beratungshauses KPMG heißt es: „Wir haben bei den InsurTechs kaum etwas gefunden, was mehr gewesen wäre, als Teile des bisherigen Geschäftsmodells von Versicherern mehr oder weniger 1:1 zu digitalisieren. Von echten Innovationen oder gar disruptiven neuen Modellen lassen sich gegenwärtig lediglich erste verhaltene Ansätze feststellen.“ (KPMG Studie, Digitalisierung und Cyber, 2017)

Ein weiteres akademisches Papier von der Hamburg School of Business Administration (HSBA) kommt zu einem ähnlichen Ergebnis und bietet gleichzeitig eine Lösungsperspektive an, basierend auf vorhandenen Technologien, deren Möglichkeiten bislang noch nicht oder nicht im vollen Umfang genutzt werden. Die Arbeit nennt unter anderem die Kombination von verschieden Sensoren, etwa visueller Technologie vernetzt mit Robotik und künstlicher Intelligenz, welche neue Geschäftsfelder generieren könnte. Mit anderen Worten: Die meisten Anbieter auf dem Markt haben die Bezeichnung InsurTech gar nicht verdient.

Es gibt auch keinen echten Online-Versicherer, die ihre Produkte tatsächlich nur in digitaler Form vertreiben. Es gibt lediglich eine Menge Online-Shops für Versicherungsprodukte.

Bei der HSBA-Recherche ist auch aufgefallen, dass die meisten Anbieter inklusive Versicherungsunternehmen Ihren Fokus auf das Privatkundengeschäft gerichtet haben. Das Gewerbegeschäft wird hingegen bis auf von wenigen Ausnahmen wie zum Beispiel bei Hiscox nicht online zum “Instant-Abschluss“ angeboten. Ein Fehler? Könnte der Gewerbekunde nicht auch die gleichen Services moderner Technik nutzen wollen?

Vorschläge für eine breitere Nutzung liegen bereits vor, die eine flexible Kombination von Technologien, Produkten und Services für Privat- und Gewerbekunden nutzbar machen würden, wie ein Thesenpapier der HSBA mit dem Titel “Revolution – Insurance 4.0” aufzeigt.

Die jetzigen Online Shops für Versicherungsprodukte und Online Versicherungsmakler sind eigentlich obsolet und sind nicht der disruptive Faktor, der geignet wäre etablierte Geschäftsmodelle zu verdrängen und den die Branche nach heutigem Stand brauchen würde.

Persönlich beratende Vermittler noch immer wichtigstes Vertriebsfundament

Auch Angst brauchen die Vermittler nicht haben, denn Sie bilden mit ihrer persönlichen Beratung immer noch das Vertriebsfundament für die Versicherungen. Grund hierfür ist, dass es einem Menschen eher gelingt einen anderen Menschen zu überzeugen und auch zu motivieren, als dies einer Maschine oder Software möglich ist. Nur zehn Prozent der deutschen Kunden schließen eine Versicherung ohne persönliche Beratung ab, so das Ergebnis einer YouGov-Befragung (der Versicherungsbote berichtete).

Deutschland ist bezüglich der Finanzierung von InsurTechs weltweit auf Platz 2 mit 6 Prozent, wobei die USA als Erstplatzierte mit 59 Prozent einen deutlichen Vorsprung hat, so eine CBInsights-Studie von 2017. Aber auch in den USA sind diese nicht wirklich innovativ. Der Hype für InsurTechs kann durch Priming erklärt werden, also das wiederkehrende Wachrufen bestimmter Assoziationen, wenn immer wieder Artikel veröffentlicht werden, die die These aufstellen, das alle Versicherer InsurTechs werden sollten.

Aber wer ist dann der Risikoträger der Produkte und wickelt die Schäden ab, wenn alle Versicherungsmakler sind? Wenn Geschäftsmodelle darauf beruhen lediglich kurzfristig für Versicherer und Investoren “sexy“ zu sein, um dann gewinnbringend verkauft zu werden, dann machen die meisten InsurTechs es richtig. Viele Insurtechs konnten Versicherer als Geldgeber gewinnen, so dass zum Beispiel die Allianz bei Simplesurance (Schutzklick) investiert hat.

Es gibt auch positive Beispiele. Komplexe und durchdachte Konzepte wie zum Beispiel Friendsurance haben ihre Daseinberechtigung und könnten durch den Einsatz und Ausbau von Technologien und Services die Gewinner auf dem umkämpften Start-up-Markt sein. Bezüglich der Besucherzahlen der letzten 6 Monate von 2016 landete das Unternehmen mit einem Traffic von 190.500 Zugriffen auf Platz 1 (zum Vergleich: Platz 2 Finanzchef24 mit 68.400 & Platz 3 Schutzklick mit 47.200 Besuchern im gleichen Zeitraum. Quelle: getsurance, 12/2016). Der Traffic läßt Annahmen über die Abschlussquoten und Conversions-Raten zu, die im einstelligen Prozentbereich sein dürften.

Mehr Anstrengungen gefragt

Um tatsächlich innovative und disruptive InsurTechs und Versicherer zu schaffen, müssten hierfür nicht nur die Ausgaben für IT erhöht werden, die sich seit 2011 nur wenig verändert haben, sondern es müßte auch in die Entwicklung neuer Geschäftsfelder für Produkte und Services investiert werden, die über den gewohnten Versicherungshorizont hinausgehen. Dabei reicht es nicht Innovationsräume zu schaffen, die zu weit weg vom Mutterhaus sind. Nein, jede Abteilung sollte aktiv sein und nach Lösungen unter einer geführten Moderation diese ausarbeiten und in die Praxis umsetzen. Doch meistens ist dieses Projekt mit eigenem Personal aufgrund der Auslastung kaum umsetzbar.

Die InsurTechs haben einen entscheidenen Vorteil gegenüber Versicherungen, da Sie keine “Altlasten“ und „Albestände“ berücksichtigen müssen, wenn Sie neue Ideen umsetzen wollen. Die Versicherer haben aber einen riesigen Vorteil gegenüber den InsurTechs, einen starkes Offline- Vertriebsnetz. Wenn das Vertriebsnetz und die Mitarbeiter mit den Implementierungen von neuen Produkten und Services gepaart mit Technologien mitziehen, haben die InsurTechs das Nachsehen, da sie selbst in der Regel nicht die Produktgeber sind.

Die InsurTechs wurden insofern gebraucht, das sie – einfach gesagt – den Versicherungen aufgezeigt haben, das es das Internet gibt, und das man dort auch Versicherungen verkaufen kann. Jetzt bleibt nur die Frage, werden die InsurTechs den Sprung wagen echte Disruptoren zu werden, oder holen sich die Versicherungen das Geschäft ins eigene Haus und startet eine eigene Revolution oder sogar eine Evolution um die Marktanteile? Wer Marktteilnehmer ist, sollte dennoch nicht nur zuschauen, sondern aktiv sein eigenes Geschäft entsprechend für die Zukunft um- bzw. ausbauen.

 

Wie Sie uns finden

Sie finden uns am Rödingsmarkt 9 in 22459 Hamburg, gleich gegenüber der U 3 (Gelbe Linie) Haltestelle “Rödingsmarkt”, etwa 5 min. Fahrtzeit vom Hauptbahnhof Hamburg entfernt, in der Hamburger Altstadt.

Wir sitzen im Ersten Stock im alten Klöpperhaus, dem Innovations Hub in Hamburg.

“Altes Klöpperhaus”

Das Gebäude wurde 1902-1904 als Kontor-, Geschäfts- und Lagerhaus für die Firma Wilhelm Klöpper von den Architeckten Werner Lundt und Georg Kallmorgen erbaut.

Neuzeitlicher Nutzbau in moderner Bautechnik mit frei einteilbaren Stockwerken, drei Treppenhäusern und acht Aufzügen. Innen später mehrfach umgebaut.

Die repräsentative Sandsteinfassade in schweren historischen Formen mit romantischen Motiven und Jugendstilornamenten ist Ausdruck von Geschäftsstolz und Traditionsbewußtsein des Hamburger Kaufmanns in der wilhelminischen Ära.

Weitere Kontaktmöglichkeiten:

Tel.: +49 40 645 666 19

Email: Fragen@hawranke.eu